Digitale Medikamentenausgabe

Roboter hilft Lieschen Müller beim Einnehmen der Medikamente

Darum geht es:

Die Vorgeschichte:

Lieschen Müller ist 82 Jahre alt und hat seit einer OP eine Hüft-Prothese. Sie hat Pflegegrad 2, Diabetes und Hypertonie. Sie ist in ihrer Bewegung stark eingeschränkt. Deswegen nimmt sie verschiedene Medikamente, teilweise 1x, 2x oder 3x pro Tag. Lieschens Tochter wohnt zwei Häuser weiter und schaut alle 2 Tage bei ihr vorbei. Jeden morgen kommt ein Pflegedienst, führt die Köperpflege durch und stellt die Medikamente für den Tag zusammen. Einnehmen soll Lieschen diese dann selbst.

Die Geschichte:

Der Pflegedienst verlässt nach der Zusammenstellung der Medikamente das Haus und Lieschen Müller ist alleine. Sobald es Zeit ist, die ersten Medikamente zu nehmen, erinnert der Roboter Lieschen daran: "Es ist Zeit für Ihre Medikamente". Zusätzlich vibriert ein Armband, das Lieschen am Handgelenk trägt. Der Roboter fährt zu Lieschen und kontrolliert, ob sie auch die richtige Person, indem er das Armband scannt, welches eine eindeutige Identifizierung von Lieschen ermöglicht. Das Armband überträgt neben der Identifizierung auch Vitalparameter wie Blutdruck und Temperatur. Anschließend öffnet der Roboter eine digitale Medi-Box in der für die aktuelle Uhrzeit die einzunehmenden Medikamente enthalten sind. Diese hat der Pflegedienst ja bereits so vorbereitet. Der Roboter überwacht mit seiner Kamera, ob Lieschen die Medikamente auch wirklich nimmt und verschließt die Medi-Box dann wieder. Dieser Vorgang wird dann Mittags und Abends wiederholt, wobei der Roboter immer die Medi-Box öffnet, in der die richtigen Medikamente enthalten sind.

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Kommentare

völlig daneben, wenn ich Bewohner wäre fühlte ich mich völlig überwacht, ich wollte es nicht

Ich fände eine Erinnerungsfunktion bei selbständiger Medi-Einnahme gut. Eine Verabreichung und Kontrolle halte ich für zu komplex